Vorstand einer Genossenschaftsbank, promovierter Volkswirt und erfahrener Manager. Teilt hier seine private Meinung zu den Themen Banking, Volkswirtschaftslehre, Digitalisierung und Organisationsentwicklung.

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Über mich

Meine wesentlichen Antreiber

Die Volkswirtschaftslehre ist für mich ein zentraler Lebensinhalt, den ich mir mit Studium (Abschluss 1996) und externer Promotion (Abschluss 2006) nähergebracht habe. Schon in der Jugend träumte ich davon, diese faszinierende Wissenschaft zu studieren. Immer wollte ich verstehen, was diese Welt wirklich zusammenhält und bewegt. Aus der Geschichte kommend, dann erste Bekanntschaft mit der Soziologie in der Oberstufe machend, wurde mir klar: Für mich ist das die Nationalökonomie. Sie will ich verstehen.

Der große Keynes beschrieb es so:  „Practical Men, who believe themselves to be quite exempt from any intellectual influences, are usually the slaves of some defunct economist.“ (John Maynard Keynes, „The General Theory of Employment, Interest, and Money, New York, 1936, S. 383.)

Aber auch das Genossenschaftswesen ist von größter Bedeutung für mich. Ich sehe es als die perfekte Kombination marktwirtschaftlicher Prinzipien mit dem urmenschlichen Gedanken der Solidarität an. Genossenschaft ist für mich die Antwort auf die Frage vieler nach dem „Dritten Weg“.

Ganz gleich, ob man sich ihm von christlicher, ökonomischer oder politischer Seite nähert – der Genossenschaftsgedanke ist eine wunderbare ethische Klammer für das Tun und Handeln von Menschen und Organisationen. Gerade auch heute, in diesem extrem komplexen Umfeld, das Orientierung und Sinnstiftung erschwert und viele verunsichert.

Genossenschaften stiften Sinn und lösen ökonomische und soziale Probleme. Welche andere Idee kann das?

Auf der persönlichen Ebene begleitet mich ein Motto von Ralph Waldo Emerson, einem meiner Lieblingsphilosophen, seit Jahren durch das Leben: „What lies behind you and what lies in front of you, pales in comparison to what lies inside of you.“

Wir sind nicht unsere Geschichte oder unsere Zukunft, sondern das, was tief in uns liegt.

…und die Dinge, die passiert sind und die Dinge, die noch passieren werden, gehören zum Leben dazu. Dazu das wundervolle Zitat von Andréa Dykstra.

"In order to love who you are, you cannot hate the experiences that shaped you."

Andréa Dykstra

1987 – 1990

Ausbildung zum Bankkaufmann

Abschluss: Bankkaufmann

1991 – 1996

Studium der VWL

Abschluss: Dipl.-Volkswirt

Seit 1996

Westerwald Bank eG

2003 – 2006

Promotion in Volkswirtschaftslehre

Abschluss: Dr. rer. pol.

2007

Erteilung Prokura

2008 – 2012

Leiter des Bereichs Produktionsbank

Räumliche und organisatorische Integration aller Marktfolgen; Digitalisierung der Kreditakten

2010 – 2012

zusätzlich Leiter Organisation / IT

IT-Organisation/IT-Sicherheit/zentrales Projekt- und Prozessmanagement/Facility Management

Seit 2013

Mitglied des Vorstands

Privatkundengeschäft gesamt (Retail, Baufinanzierung, Private Banking); Marketing und Digitalisierung, Immobilienvermittlung